
Viele Betroffene scheuen eine operative Lidstraffung (Blepharoplastik) aufgrund von Narkose, Ausfallzeit oder sichtbaren Narben. Sie suchen eine schonendere Alternative, die ambulant durchgeführt werden kann und dennoch eine sichtbare Straffung der Haut ermöglicht.
Genau hier kommt der Plasmapen ins Spiel. Dieses Verfahren nutzt Plasmaenergie, um gezielt winzige Punkte auf der Haut zu erzeugen und so eine kontrollierte Kontraktion und Straffung der Haut zu bewirken. Es handelt sich um eine nicht-chirurgische Methode zur Behandlung von Schlupflidern, Krähenfüßen und leichter Hauterschlaffung.
In unserer Aesthetikpraxis in Aachen wird der Plasmapen seit mehreren Jahren eingesetzt, wenn Patienten eine sanfte, operative Alternative zur Lid- oder Hautstraffung wünschen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der Plasmapen genau funktioniert, für welche Bereiche er besonders geeignet ist, wie eine Behandlung abläuft und welche Ergebnisse sowie Aspekte der Verträglichkeit Sie realistisch erwarten können. Alle Angaben dienen der allgemeinen Aufklärung. Eine individuelle ärztliche Beratung und Untersuchung sind unerlässlich, um zu prüfen, ob diese Methode für Ihren Hautzustand geeignet sein kann.
Der Plasmapen ist ein medizinisches Gerät, das Plasmaenergie nutzt, um eine kontrollierte Straffung der Haut zu ermöglichen. Im Gegensatz zu operativen Eingriffen oder Lasern arbeitet er nicht mit Hitze oder Schnitten, sondern mit ionisiertem Gas – dem sogenannten Plasma.
Plasma entsteht, wenn aus einem Gas Elektronen freigesetzt werden. Der Plasmapen erzeugt an der Spitze der feinen Elektrode ein sehr kleines, hochenergetisches Plasmafeld. Dieses wird punktgenau auf die Hautoberfläche gebracht. Durch die Energie des Plasmas verdampft die oberste Hautschicht an den behandelten Punkten (Sublimation). Es entstehen winzige, mikroskopisch kleine Krusten, die in einem regelmäßigen Abstand gesetzt werden.
Die eigentliche Straffungswirkung entsteht jedoch nicht nur an der Oberfläche. Die Plasmaenergie führt in der Dermis zu einer kontrollierten Erwärmung und Schrumpfung der Kollagenfasern. Gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen und Elastin angeregt. Dadurch zieht sich die Haut im behandelten Bereich zusammen und wird straffer.
Der große Vorteil dieser Technologie liegt darin, dass die Behandlung sehr präzise und oberflächlich erfolgt. Die umliegende Haut bleibt weitgehend unberührt, und es entstehen keine Schnitte oder Nähte.
In unserer Aesthetikpraxis in Aachen wird der Plasmapen vor allem für die Behandlung der empfindlichen Augenpartie und anderer kleinerer Hautareale eingesetzt. Die Behandlung wird ambulant und in der Regel ohne Vollnarkose durchgeführt.
Wichtige Merkmale des Plasmapens
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Plasma-Technologie zu einer messbaren Kontraktion und Neustrukturierung der Haut führen kann. Die genauen Ergebnisse sind jedoch individuell unterschiedlich und hängen vom Hautzustand und der Behandlungstechnik ab.
Der Plasmapen wird in der ästhetischen Medizin vor allem dort eingesetzt, wo eine gezielte Straffung der Haut gewünscht wird, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. In unserer Aesthetikpraxis in Aachen kommt er besonders häufig bei folgenden Hautveränderungen zum Einsatz.
Schlupflider und OberlidstraffungViele Patienten leiden unter hängenden Oberlidern, die das Auge kleiner und müder wirken lassen. Der Plasmapen kann hier gezielt überschüssige Haut straffen und das Auge optisch öffnen, ohne dass Schnitte gemacht werden müssen.
Krähenfüße und UnterlidbereichFeine Fältchen seitlich der Augen (Krähenfüße) sowie leichte Erschlaffung der Unterlider lassen sich mit dem Plasmapen behandeln. Die punktgenaue Anwendung ermöglicht eine präzise Straffung in diesem empfindlichen Bereich.
Weitere Anwendungsgebiete
Der Plasmapen eignet sich besonders gut für Patienten, die eine spürbare Verbesserung wünschen, aber keine Operation mit längerer Ausfallzeit in Kauf nehmen möchten. Die Behandlung ist ambulant möglich und erfordert in der Regel keine Vollnarkose.
Wichtig ist jedoch, dass der Plasmapen keine Alternative zu einer operativen Lidstraffung bei stark ausgeprägten Schlupflidern oder erheblichem Hautüberschuss darstellt. In solchen Fällen kann eine chirurgische Blepharoplastik die bessere Lösung sein.
In der Praxis wird vor jeder Behandlung genau geprüft, ob der Plasmapen für den individuellen Befund geeignet ist. Nicht jede Hautveränderung lässt sich gleich gut mit dieser Methode behandeln.
Vor jeder Plasmapen-Behandlung findet in unserer Aesthetikpraxis in Aachen ein ausführliches ärztliches Beratungsgespräch statt. Dabei wird Ihr Hautzustand genau untersucht, der Befund dokumentiert und besprochen, ob der Plasmapen für Sie eine geeignete Methode darstellt. Mögliche Kontraindikationen wie aktive Hautinfektionen, bestimmte Erkrankungen oder die Einnahme blutverdünnender Medikamente werden abgeklärt.
Am Behandlungstag wird die Haut gründlich gereinigt und desinfiziert. Auf Wunsch kann eine betäubende Creme aufgetragen werden, die etwa 20–30 Minuten einwirkt. Anschließend erfolgt die eigentliche Behandlung mit dem Plasmapen. Die feine Elektrodenspitze wird in einem definierten Abstand über die Haut geführt. Es entstehen winzige, punktförmige Krusten, die in regelmäßigen Abständen gesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt je nach Umfang der zu behandelnden Fläche 15 bis 45 Minuten.
Während der Behandlung spüren die meisten Patienten ein leichtes Wärme- oder Prickelngefühl. Die Intensität lässt sich individuell anpassen. Nach der Behandlung sind die behandelten Stellen mit kleinen, dunklen Krüstchen bedeckt. Diese bilden sich innerhalb von 5 bis 10 Tagen ab und hinterlassen zunächst eine leichte Rötung.
Praktische Hinweise nach der Behandlung
Die meisten Patienten sind nach 5 bis 7 Tagen wieder gesellschaftsfähig, auch wenn eine leichte Rötung noch einige Tage sichtbar sein kann. Für ein optimales Ergebnis sind in der Regel 1 bis 3 Behandlungen im Abstand von 6 bis 8 Wochen erforderlich.
Der Plasmapen kann bei geeigneten Patienten zu einer sichtbaren Straffung der Haut führen. Besonders im Bereich der Oberlider und der Krähenfüße berichten viele Patienten von einem offeneren Blick und einer Reduktion der Schlupflider. Die Haut wirkt straffer und die Augenpartie insgesamt wacher. Die Ergebnisse sind jedoch subtil und natürlich – sie sollen nicht wie eine Operation aussehen.
Die Wirkung entsteht durch zwei Mechanismen: die sofortige Schrumpfung der Haut durch die Plasmaenergie und die langfristige Neubildung von Kollagen in den folgenden Wochen und Monaten. Die endgültigen Ergebnisse sind daher meist erst nach 8 bis 12 Wochen vollständig sichtbar.
Die Haltbarkeit der Ergebnisse ist individuell sehr unterschiedlich. Bei leichter bis mittlerer Hauterschlaffung hält die Straffung in der Regel 1,5 bis 3 Jahre an. Faktoren wie Alter, Hauttyp, Lebensstil, Sonneneinstrahlung und Rauchen beeinflussen die Dauer deutlich. Eine Auffrischungsbehandlung nach 12 bis 24 Monaten kann die Wirkung verlängern.
Mögliche vorübergehende Begleiterscheinungen
Schwere Komplikationen wie Narbenbildung oder Infektionen sind bei fachgerechter Durchführung und guter Nachsorge sehr selten. Dennoch ist eine sorgfältige Patientenauswahl und eine korrekte Technik entscheidend.
In unserer Aesthetikpraxis in Aachen wird der Plasmapen nur nach gründlicher Untersuchung und Aufklärung eingesetzt. Wir informieren Sie vorab ausführlich über realistische Erwartungen und mögliche Risiken.
Wichtige Hinweise
Der Plasmapen ist eine nicht-chirurgische Methode zur Hautstraffung, die mit Plasmaenergie arbeitet. Er wird vor allem bei leichten bis mittleren Schlupflidern, Krähenfüßen und kleinerer Hauterschlaffung eingesetzt, wenn Patienten eine Alternative zu einer operativen Lidstraffung suchen.
In unserer Aesthetikpraxis in Aachen wird der Plasmapen ambulant und mit lokaler Betäubung durchgeführt. Die Behandlung erfordert keine Vollnarkose und verursacht in der Regel nur eine überschaubare Ausfallzeit von wenigen Tagen. Die Ergebnisse entwickeln sich schrittweise und sind von Natur aus subtil.
Wie bei allen ästhetischen Verfahren sind die Resultate individuell unterschiedlich und hängen vom Ausgangszustand der Haut, dem Alter und dem Lebensstil ab. Eine Garantie für bestimmte Veränderungen kann nicht gegeben werden. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss ist eine operative Lidstraffung oft die geeignetere Lösung.
Wenn Sie sich für den Plasmapen interessieren und prüfen möchten, ob diese Methode für Ihre Augenpartie oder andere Hautbereiche infrage kommt, stehen wir Ihnen gerne für ein persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. In der Beratung können wir Ihren Hautzustand genau analysieren und gemeinsam klären, welche Behandlungsoption am besten zu Ihnen passt.
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