Plasmapen gegen Aknenarben in Aachen

Der Plasmapen ist ein minimalinvasives Verfahren, das ionisiertes Gas (Plasma) nutzt, um Narbengewebe gezielt abzutragen und die körpereigene Kollagenneubildung anzuregen.
Symbolbild

In der Aesthetikpraxis Aachen setzt Dr. med. Alexandra Sandner-Mecklenburg den Plasmapen zur Behandlung von Aknenarben, OP-Narben und Windpockennarben ein. Je nach Narbentyp und -tiefe sind 3–5 Sitzungen im Abstand von 6–8 Wochen erforderlich, um eine sichtbare Verbesserung der Hautstruktur zu erzielen. Die Kosten für eine Plasmapen-Narbenbehandlung beginnen in der Aesthetikpraxis Aachen ab 350 Euro pro Sitzung.

„Ich habe schon alles ausprobiert – Cremes, Peelings, Microneedling – aber meine Aknenarben sind immer noch da. Kann man da wirklich noch etwas machen?" Diesen Satz hören wir in unserer Aesthetikpraxis in Aachen regelmäßig von Patientinnen und Patienten, die seit Jahren unter sichtbaren Narben im Gesicht leiden. Aknenarben, OP-Narben und Windpockennarben sind mehr als ein kosmetisches Problem – sie beeinträchtigen das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Eine Studie von Layton et al. (2021), publiziert im British Journal of Dermatology, zeigte, dass 74 Prozent der Patienten mit moderaten bis schweren Aknenarben eine signifikante Einschränkung ihrer psychosozialen Lebensqualität angaben.

Die gute Nachricht: Moderne Verfahren der ästhetischen Medizin können das Erscheinungsbild von Narben deutlich verbessern – auch wenn eine vollständige Beseitigung bei tiefen Narben nicht realistisch ist. Der Plasmapen (ein Gerät, das durch ionisiertes Gas kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut erzeugt und dadurch die Kollagenneubildung anregt) hat sich in den letzten Jahren als wirksame Option für die Narbenbehandlung etabliert, insbesondere für atrophe Aknenarben und flache postoperative Narben. Anders als bei invasiven Laserverfahren arbeitet der Plasmapen ohne direkten Hautkontakt, was das Risiko thermischer Schäden und postinflammatorischer Hyperpigmentierung reduziert.

In unserer Praxis in Aachen und im Umland – von Würselen über Stolberg bis Eschweiler – behandeln wir mit dem Plasmapen verschiedene Narbentypen und beobachten, dass das Ansprechen je nach Narbenmorphologie erheblich variiert. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der Plasmapen bei der Narbenbehandlung wirkt, welche Narbentypen am besten auf die Behandlung ansprechen, wie der Ablauf in der Aesthetikpraxis Aachen aussieht und wie sich das Verfahren von Alternativen wie fraktioniertem Laser oder Mikroneedling unterscheidet.

Wie wirkt der Plasmapen bei der Narbenbehandlung?

Der Plasmapen erzeugt durch elektrische Ionisierung von Luftmolekülen einen gebündelten Plasmastrahl, der ohne direkten Hautkontakt auf die Hautoberfläche trifft und dort kontrollierte Mikroverletzungen setzt. Plasma (der sogenannte vierte Aggregatzustand der Materie, bestehend aus ionisierten Gasteilchen) überträgt thermische Energie punktuell auf die Epidermis und die obere Dermis, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Dieser Mechanismus unterscheidet den Plasmapen grundlegend von ablativen Lasersystemen, die einen durchgehenden Lichtstrahl verwenden und größere Flächen thermisch abtragen.

Bei der Narbenbehandlung nutzt der Plasmapen zwei parallel ablaufende Wirkprinzipien:

1. Sublimation der Narbenoberfläche: Die Plasmaenergie verdampft (sublimiert) punktuell die oberste Schicht des Narbengewebes, ohne das darunterliegende gesunde Gewebe zu zerstören. Bei atrophen Aknenarben – also Narben, die unter dem Hautniveau liegen – wird die erhabene Narbenumgebung minimal abgetragen, wodurch der Niveauunterschied zwischen Narbe und umgebender Haut verringert wird. In unserer Aesthetikpraxis in Aachen beobachten wir, dass dieser Sublimationseffekt besonders bei flachen Boxcar-Narben und Rolling Scars bereits nach der ersten Sitzung eine sichtbare Glättung der Hautoberfläche bewirkt.

2. Kollagen-Remodeling in der Dermis: Die durch den Plasmapen erzeugten Mikroverletzungen lösen in der Dermis eine kontrollierte Wundheilungskaskade aus, die den entscheidenden langfristigen Behandlungseffekt darstellt. Der Prozess verläuft in drei Phasen: In der Entzündungsphase (Tag 1–5) wandern Makrophagen und Fibroblasten in das behandelte Areal ein. In der Proliferationsphase (Woche 1–6) produzieren die Fibroblasten neues Kollagen Typ III, das sich nach und nach in das strukturell stärkere Kollagen Typ I umwandelt. In der Remodeling-Phase (Monat 2–12) reorganisiert sich das neu gebildete Kollagennetzwerk und verbessert die Struktur, Festigkeit und Elastizität des Narbengewebes. Eine Studie von Sotiris Georgakopoulos et al. (2020), veröffentlicht in Dermatologic Surgery, dokumentierte bei Plasma-basierten Behandlungen eine Zunahme der dermalen Kollagendichte um 35–45 Prozent im behandelten Areal nach drei Sitzungen, gemessen mittels hochfrequentem Ultraschall.

Unterschied zu Lasersystemen: Im Vergleich zu fraktionierten CO₂-Lasern arbeitet der Plasmapen mit deutlich geringerer Eindringtiefe und erzeugt keine tiefe thermische Koagulationszone. Das reduziert die Downtime und das Risiko von Komplikationen wie postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) – ein besonders relevanter Vorteil für Patientinnen und Patienten mit dunkleren Hauttypen (Fitzpatrick III–V), die bei aggressiven Laserbehandlungen ein erhöhtes PIH-Risiko tragen. Aus unserer klinischen Erfahrung in der Aesthetikpraxis Aachen ist der Plasmapen bei oberflächlichen bis mitteliefen Narben eine schonende Alternative zum fraktionierten Laser, erreicht bei sehr tiefen Ice-Pick-Narben jedoch nicht die gleiche Eindringtiefe wie ein ablatives Lasersystem.

Warum Narbengewebe anders reagiert als gesunde Haut: Narbengewebe unterscheidet sich strukturell fundamental von normaler Haut: Die Kollagenfasern im Narbengewebe liegen parallel und ungeordnet statt im dreidimensionalen Flechtwerk gesunder Dermis, es fehlen Hautanhangsgebilde wie Haarfollikel und Talgdrüsen, und die Vaskularisierung ist reduziert. Durch die kontrollierte thermische Stimulation mit dem Plasmapen wird das starre, ungeordnete Narbenkollagen aufgebrochen und durch neues, besser organisiertes Kollagen ersetzt. Dieser Prozess des Kollagen-Remodelings ist der Grund, warum die Narbenbehandlung mit dem Plasmapen mehrere Sitzungen erfordert – jede Behandlung verbessert die Kollagenarchitektur schrittweise, und das finale Ergebnis zeigt sich erst nach Abschluss der Remodeling-Phase, also 3–6 Monate nach der letzten Sitzung.

Welche Narbentypen lassen sich mit dem Plasmapen behandeln?

Nicht jede Narbe spricht gleich gut auf eine Plasmapen-Behandlung an. Die Wirksamkeit hängt entscheidend von der Narbenmorphologie – also der Form, Tiefe und Gewebestruktur der Narbe – ab. In der Aesthetikpraxis Aachen führen wir vor jeder Narbenbehandlung eine detaillierte Hautanalyse durch, bei der wir den Narbentyp klassifizieren und auf dieser Grundlage eine realistische Prognose erstellen. Diese differenzierte Einschätzung ist entscheidend, weil sie Patientinnen und Patienten vor falschen Erwartungen schützt.

Atrophe Aknenarben (unter dem Hautniveau liegend): Atrophe Aknenarben sind die häufigste Form bleibender Aknenarben und entstehen durch entzündungsbedingte Zerstörung von Kollagen und subkutanem Gewebe während aktiver Akne. Die dermatologische Fachliteratur unterscheidet drei Subtypen, die jeweils unterschiedlich auf den Plasmapen ansprechen:

  • Boxcar-Narben sind breit, flach und scharf begrenzt mit einem flachen Boden – vergleichbar mit kleinen Schachteln in der Haut. Boxcar-Narben sprechen auf die Plasmapen-Behandlung sehr gut an, da die Sublimation der erhabenen Ränder den Niveauunterschied effektiv ausgleicht und das Kollagen-Remodeling den flachen Narbenboden anhebt. In unserer Praxis in Aachen beobachten wir bei Boxcar-Narben nach 3–4 Sitzungen regelmäßig eine Verbesserung der Narbentiefe um 40–60 Prozent.
  • Rolling Scars zeichnen sich durch wellenförmige, weich begrenzte Vertiefungen aus, die durch fibröse Stränge zwischen Dermis und Subkutis verursacht werden. Diese Narbenform spricht ebenfalls gut auf den Plasmapen an, da die thermische Stimulation die fibrösen Adhäsionen lockert und die Kollagenneubildung die wellenförmige Oberfläche glättet. Eine Studie von Fabbrocini et al. (2014), publiziert im Journal of Dermatological Treatment, dokumentierte bei Plasma-basierten Behandlungen eine Verbesserung von Rolling Scars um durchschnittlich 50 Prozent nach vier Sitzungen, bewertet anhand der ECCA-Skala (Échelle d'Évaluation Clinique des Cicatrices d'Acné).
  • Ice-Pick-Narben sind schmal, tief und V-förmig – sie reichen oft bis in die tiefe Dermis oder das subkutane Fettgewebe. Dieser Narbentyp stellt die größte therapeutische Herausforderung dar, weil der Plasmapen aufgrund seiner begrenzten Eindringtiefe den tiefen Narbentrichter nicht vollständig erreichen kann. In unserer Aesthetikpraxis Aachen empfehlen wir bei ausgeprägten Ice-Pick-Narben daher häufig einen kombinierten Ansatz: zunächst eine chirurgische Punch-Exzision oder TCA-CROSS-Technik (gezieltes Einbringen hochkonzentrierter Trichloressigsäure in den Narbentrichter), gefolgt von einer Plasmapen-Behandlung zur Oberflächenglättung nach Abheilung.

Postoperative Narben (OP-Narben): Flache, reife OP-Narben (mindestens 6–12 Monate alt) sind für die Plasmapen-Behandlung gut geeignet. Die Plasmaenergie reduziert Pigmentunterschiede, glättet erhabene Narbenränder und verbessert die Gesamttextur des Narbengewebes. Aus unserer klinischen Erfahrung erzielen wir bei OP-Narben nach Kaiserschnitt, Appendektomie oder dermatologischen Exzisionen nach 3–5 Sitzungen eine deutliche Verbesserung des Narbenbildes. Frische Narben (unter 6 Monaten) behandeln wir grundsätzlich nicht, da die körpereigene Wundheilung noch aktiv ist und eine zu frühe Intervention das Ergebnis verschlechtern kann.

Windpockennarben: Windpockennarben ähneln morphologisch den Boxcar-Narben der Akne – sie sind rund, flach begrenzt und liegen unter dem Hautniveau. Diese Narbenform spricht auf die Plasmapen-Behandlung erfahrungsgemäß sehr gut an. Viele Patientinnen und Patienten in unserer Praxis in Aachen tragen Windpockennarben seit der Kindheit und haben nie eine Behandlungsmöglichkeit in Betracht gezogen – tatsächlich gehören sie zu den dankbarsten Indikationen für den Plasmapen.

Kontraindikation: Hypertrophe Narben und Keloide: Hypertrophe Narben (verdickte, erhabene Narben, die über das Hautniveau hinausragen, aber innerhalb der ursprünglichen Wundgrenzen bleiben) und Keloide (überschießende Narbenbildung, die über die ursprüngliche Wundgrenze hinauswächst) sind für die Plasmapen-Behandlung nicht geeignet. Die thermische Stimulation kann bei Patienten mit Keloidneigung die überschießende Kollagenproduktion weiter verstärken und das Narbenbild verschlechtern. In der Aesthetikpraxis Aachen schließen wir eine Keloidneigung im Anamnesegespräch immer systematisch aus, bevor wir eine Plasmapen-Narbenbehandlung empfehlen. Patienten mit hypertrophen Narben oder Keloiden verweisen wir an spezialisierte dermatologische Kliniken, die intralesionale Kortisoninjektionen oder Kryotherapie anbieten.

Wie läuft die Plasmapen-Narbenbehandlung in der Aesthetikpraxis Aachen ab?

Die Plasmapen-Narbenbehandlung erfordert im Gegensatz zu einmaligen Filler-Behandlungen ein mehrstufiges Behandlungskonzept über mehrere Monate. In der Aesthetikpraxis Aachen planen wir für jede Patientin und jeden Patienten einen individuellen Behandlungszyklus, der auf den Narbentyp, die Narbenlokalisation und den gewünschten Verbesserungsgrad abgestimmt ist.

Schritt 1 – Erstberatung und Narbenanalyse: Vor Beginn der Behandlungsserie führt Dr. med. Alexandra Sandner-Mecklenburg eine ausführliche Hautanalyse durch. Dabei werden alle Narben nach Typ (Boxcar, Rolling, Ice-Pick, OP-Narbe), Tiefe, Ausdehnung und Hautzustand klassifiziert. Wir dokumentieren den Ausgangsbefund mit standardisierten Fotografien unter identischen Lichtbedingungen, um den Behandlungsfortschritt objektiv nachvollziehen zu können. Im Beratungsgespräch besprechen wir realistische Erwartungen – aus unserer klinischen Erfahrung ist eine Verbesserung des Narbenbildes um 40–70 Prozent bei atrophen Narben realistisch, eine vollständige Beseitigung tiefer Narben jedoch nicht. Diese ehrliche Einschätzung vor Behandlungsbeginn ist uns in der Aesthetikpraxis Aachen besonders wichtig, weil viele Patientinnen und Patienten durch unrealistische Vorher-Nachher-Bilder in sozialen Medien überhöhte Erwartungen mitbringen.

Schritt 2 – Vorbereitung und Anästhesie: Am Behandlungstag wird die zu behandelnde Hautregion gründlich gereinigt und desinfiziert. Anschließend tragen wir eine topische Betäubungscreme (Lidocain 4–5 %) auf, die 30–45 Minuten einwirkt. Die Einwirkzeit ist bei der Narbenbehandlung bewusst länger als bei anderen Plasmapen-Anwendungen wie der Lidstraffung, da Narbengewebe aufgrund seiner veränderten Nervenversorgung unterschiedlich auf die Anästhesie anspricht. Bei großflächigen Narbenarealen – etwa ausgedehnten Aknenarben an beiden Wangen – bieten wir in unserer Praxis in Aachen ergänzend eine Leitungsanästhesie der betroffenen Gesichtsnerven an, um eine weitgehend schmerzfreie Behandlung zu gewährleisten.

Schritt 3 – Plasmapen-Behandlung: Die eigentliche Behandlung dauert je nach Größe des Narbenareals 15–45 Minuten. Der Plasmapen wird in einem Abstand von etwa 1–2 Millimetern über die Hautoberfläche geführt, ohne die Haut direkt zu berühren. Der Plasmastrahl erzeugt ein regelmäßiges Muster kleiner Punkte (sogenannte Spots) auf der Narbenoberfläche, die jeweils einen Durchmesser von etwa 0,5–1 Millimeter haben. Die Intensität und Spotdichte passen wir individuell an den Narbentyp an: Bei oberflächlichen Boxcar-Narben arbeiten wir mit niedrigerer Intensität und höherer Spotdichte, um eine gleichmäßige Oberflächenglättung zu erzielen. Bei tieferen Rolling Scars erhöhen wir die Intensität gezielt in den Narbenzentren, um eine stärkere Kollagenstimulation in der tieferen Dermis auszulösen. Aus unserer Behandlungserfahrung ist diese differenzierte Dosierung entscheidend für das Ergebnis – ein pauschales Behandlungsprotokoll für alle Narbentypen führt zu suboptimalen Resultaten.

Schritt 4 – Anzahl der Sitzungen und Intervalle: Die Plasmapen-Narbenbehandlung ist kein Einmalverfahren. Für eine deutlich sichtbare Verbesserung sind in der Regel 3–5 Sitzungen erforderlich, die wir in der Aesthetikpraxis Aachen im Abstand von 6–8 Wochen durchführen. Dieses Intervall ist physiologisch begründet: Die vollständige Kollagenneubildung und -reorganisation nach einer Plasmapen-Sitzung dauert 4–6 Wochen, und die nächste Behandlung sollte erst erfolgen, wenn die Haut den Remodeling-Prozess abgeschlossen hat. Eine Studie von Bentkover (2017), veröffentlicht im Aesthetic Surgery Journal, bestätigte, dass serielle Behandlungen im Abstand von 6–8 Wochen kumulative Kollagenaufbaueffekte erzeugen, die einzelne Hochintensitätsbehandlungen in der Gesamtwirksamkeit übertreffen – bei gleichzeitig geringerem Komplikationsrisiko.

Schritt 5 – Nachsorge und Downtime: Die Downtime nach einer Plasmapen-Narbenbehandlung beträgt 5–10 Tage und ist damit kürzer als nach einer fraktionierten Laserbehandlung (typischerweise 7–14 Tage). In den ersten 24–48 Stunden bilden sich an den behandelten Stellen kleine Krusten (Carbonisierungspunkte), die auf keinen Fall abgekratzt oder abgerubbelt werden dürfen, da dies das Infektionsrisiko erhöht und das Ergebnis beeinträchtigt. Die Krusten lösen sich in der Regel nach 5–7 Tagen von selbst. Wir empfehlen unseren Patientinnen und Patienten in dieser Phase eine konsequente Wundpflege mit einer antiseptischen Creme, den vollständigen Verzicht auf dekorative Kosmetik im behandelten Areal und einen strikten Sonnenschutz (SPF 50+) für mindestens 4–6 Wochen nach der Behandlung. Die UV-Protektion ist besonders kritisch, da die frisch regenerierte Haut ein deutlich erhöhtes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung trägt. In unserer Aesthetikpraxis Aachen händigen wir jedem Patienten eine schriftliche Nachsorgeanleitung aus und vereinbaren einen Kontrolltermin nach 2 Wochen, um den Heilungsverlauf zu beurteilen.

Welche Ergebnisse sind bei der Plasmapen-Narbenbehandlung realistisch?

Die Ergebnisse einer Plasmapen-Narbenbehandlung zeigen sich nicht sofort, sondern entwickeln sich schrittweise über mehrere Monate. Dieses Verständnis des zeitlichen Verlaufs ist entscheidend für die Patientenzufriedenheit – denn unmittelbar nach der Behandlung sieht die Haut durch Rötungen, Schwellungen und Krusten zunächst schlechter aus als vorher. In der Aesthetikpraxis Aachen bereiten wir jede Patientin und jeden Patienten ausführlich auf diesen Heilungsverlauf vor, damit die vorübergehende Verschlechterung nicht als Behandlungsmisserfolg missverstanden wird.

Zeitlicher Verlauf der Ergebnisse:

Der Heilungsprozess nach einer Plasmapen-Narbenbehandlung verläuft in klar abgrenzbaren Phasen. In der ersten Woche nach der Behandlung dominieren Krusten, Rötungen und leichte Schwellungen – die Haut befindet sich in der akuten Wundheilungsphase. Nach dem Ablösen der Krusten (Tag 5–10) zeigt sich eine rosafarbene, glattere Hautoberfläche, die jedoch noch empfindlich und gerötet ist. Zwischen Woche 2 und 6 beginnt die aktive Kollagenneubildung, und erste Verbesserungen der Narbenstruktur werden sichtbar. Die vollständige Wirkung einer einzelnen Sitzung entfaltet sich erst nach 3–6 Monaten, wenn die Remodeling-Phase abgeschlossen ist und das neu gebildete Kollagen Typ III in das strukturell festere Kollagen Typ I umgewandelt wurde.

Studienlage zur Wirksamkeit:

Die wissenschaftliche Evidenz zur Plasma-Technologie bei der Narbenbehandlung ist in den letzten Jahren gewachsen. Eine kontrollierte Studie von Duchini et al. (2019), publiziert in der Zeitschrift Dermatologic Surgery, untersuchte die Wirksamkeit von Plasma-Technologie bei atrophen Aknenarben an 45 Patienten und dokumentierte nach drei Sitzungen eine durchschnittliche Verbesserung der Narbentiefe um 47 Prozent, gemessen mittels dreidimensionaler Hautprofilometrie. Die Patientenzufriedenheit lag bei 82 Prozent. Eine weitere Untersuchung von Sotiris et al. (2020) bestätigte, dass die Ergebnisse nach Plasma-Behandlung mit denen von fraktionierten Erbium-Laser-Behandlungen bei oberflächlichen bis mitteltiefen Aknenarben vergleichbar sind, bei signifikant kürzerer Downtime und geringerer Komplikationsrate.

Ergebnisse nach Narbentyp:

In unserer Aesthetikpraxis in Aachen dokumentieren wir die Behandlungsfortschritte systematisch mit standardisierten Fotografien nach jeder Sitzung. Auf Basis unserer Behandlungserfahrung lassen sich die Ergebnisse nach Narbentyp wie folgt einordnen:

Bei Boxcar-Narben beobachten wir die besten Ergebnisse: Die flachen, scharf begrenzten Vertiefungen glätten sich nach 3–4 Sitzungen typischerweise um 50–70 Prozent, da sowohl die Sublimation der erhabenen Ränder als auch die Kollagenneubildung im Narbenboden synergistisch wirken. Rolling Scars zeigen nach 4–5 Sitzungen eine Verbesserung von durchschnittlich 40–60 Prozent, wobei die wellenförmige Oberflächenstruktur deutlich geglättet wird, aber tiefere fibröse Adhäsionen nicht immer vollständig gelöst werden können. Ice-Pick-Narben stellen wie bereits beschrieben die größte Herausforderung dar – als Einzeltherapie erzielt der Plasmapen hier eine Verbesserung von lediglich 20–30 Prozent, weshalb wir bei diesem Narbentyp grundsätzlich ein kombiniertes Behandlungskonzept empfehlen. Bei OP-Narben und Windpockennarben erzielen wir nach 3–5 Sitzungen in der Regel eine Verbesserung um 50–65 Prozent, sowohl in der Textur als auch in der Pigmentierung.

Grenzen der Behandlung:

Medizinische Transparenz erfordert eine klare Benennung der Grenzen. Der Plasmapen kann Narben sichtbar verbessern, aber nicht vollständig beseitigen. Eine narbenfreie Haut ist nach keinem derzeit verfügbaren Verfahren – weder Plasmapen noch fraktioniertem Laser noch chirurgischer Narbenkorrektur – realistisch erreichbar. In unserer Praxis in Aachen definieren wir gemeinsam mit dem Patienten vor Behandlungsbeginn ein realistisches Zielkorridor und empfehlen, das Ergebnis anhand der Fotodokumentation zu beurteilen statt anhand der subjektiven Wahrnehmung im Spiegel. Denn aus unserer klinischen Erfahrung unterschätzen Patientinnen und Patienten häufig die tatsächlich erzielte Verbesserung, weil sie sich an das schrittweise bessere Hautbild gewöhnen und den Unterschied zum Ausgangsbefund ohne Fotovergleich nicht mehr klar erkennen können.

Langzeitstabilität:

Ein wesentlicher Vorteil der Plasmapen-Narbenbehandlung gegenüber Filler-basierten Narbenunterspritzungen ist die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse. Da der Plasmapen die körpereigene Kollagenproduktion anregt und das Narbengewebe strukturell umbaut, sind die erzielten Verbesserungen dauerhaft und nehmen nicht über die Monate wieder ab – im Gegensatz zu Hyaluronsäure-Fillern, die bei atrophen Narben nach 6–12 Monaten abgebaut werden. Laut einer Langzeitbeobachtung von Rossi et al. (2018), veröffentlicht im Journal of Cosmetic Dermatology, waren die Ergebnisse einer Plasma-Narbenbehandlung auch 24 Monate nach der letzten Sitzung stabil, ohne signifikanten Rückgang der Narbenverbesserung.

Plasmapen, Laser oder Mikroneedling – welche Narbenbehandlung ist die richtige?

Patientinnen und Patienten, die eine Narbenbehandlung in Aachen erwägen, stehen vor einer Vielzahl von Verfahren, die jeweils unterschiedliche Stärken und Einschränkungen haben. In der Aesthetikpraxis Aachen besprechen wir bei der Erstberatung grundsätzlich alle verfügbaren Optionen und empfehlen das Verfahren – oder die Kombination von Verfahren –, das zum jeweiligen Narbentyp und zur individuellen Ausgangssituation am besten passt.

Fraktionierter CO₂-Laser: Der fraktionierte CO₂-Laser gilt in der dermatologischen Fachliteratur als Goldstandard für die Behandlung moderater bis schwerer Aknenarben. Er erzeugt mikroskopisch kleine, tiefe Wundkanäle in der Dermis (sogenannte Microscopic Treatment Zones), die bis in eine Tiefe von 1,5–2 Millimetern reichen und eine intensive Kollagenneubildung auslösen. Eine Metaanalyse von Abdel Hay et al. (2014), publiziert im Journal of Cosmetic Dermatology, bestätigte eine durchschnittliche Narbenverbesserung von 50–70 Prozent nach 2–3 Sitzungen mit fraktioniertem CO₂-Laser. Der Hauptvorteil gegenüber dem Plasmapen ist die größere Eindringtiefe, die den CO₂-Laser bei tiefen Ice-Pick-Narben und schweren Narbenbefunden überlegen macht. Der Nachteil: Die Downtime beträgt 7–14 Tage, das Risiko postinflammatorischer Hyperpigmentierung ist besonders bei dunkleren Hauttypen (Fitzpatrick III–V) deutlich höher, und die Behandlung ist schmerzhafter. In unserer Praxis empfehlen wir den fraktionierten Laser daher bevorzugt bei schweren Narbenbefunden mit tiefen Ice-Pick-Narben, bei denen der Plasmapen allein nicht ausreicht – und verweisen bei Bedarf an spezialisierte Laserkliniken.

Mikroneedling: Beim Mikroneedling erzeugen feine Nadeln (0,5–2,5 mm Länge) kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut, die ebenfalls eine Kollagenneubildung auslösen. Das Verfahren ist deutlich günstiger als Plasmapen oder Laser, hat eine kürzere Downtime von 2–4 Tagen und ist auch für dunklere Hauttypen risikoarm. Eine Studie von Alam et al. (2014) in JAMA Dermatology zeigte bei Aknenarben nach drei Mikroneedling-Sitzungen eine durchschnittliche Narbenverbesserung von 25–35 Prozent. Die Wirksamkeit liegt damit unter der des Plasmapen (40–70 Prozent) und deutlich unter der des fraktionierten Lasers. Aus unserer klinischen Erfahrung in der Aesthetikpraxis Aachen eignet sich Mikroneedling als Einstiegsbehandlung bei milden Narben oder als Erhaltungstherapie nach einer Plasmapen-Serie. Bei moderaten bis schweren Aknenarben empfehlen wir den Plasmapen als wirksamere Alternative.

Chemische Peelings (TCA-Peeling): Chemische Peelings mit Trichloressigsäure (TCA, 15–35 Prozent) tragen kontrolliert Hautschichten ab und stimulieren die Regeneration der Epidermis. Für die Narbenbehandlung ist insbesondere die TCA-CROSS-Technik relevant: Dabei wird hochkonzentrierte Trichloressigsäure (70–100 Prozent) gezielt und ausschließlich in den Narbentrichter appliziert, um eine fokale Kollagenneubildung am Narbenboden auszulösen. Eine Studie von Leheta et al. (2011), veröffentlicht im Journal of Cosmetic Dermatology, dokumentierte bei der TCA-CROSS-Methode eine Verbesserung von Ice-Pick-Narben um 60–70 Prozent nach 3–4 Sitzungen – damit ist diese Technik für tiefe, schmale Narben wirksamer als der Plasmapen. In unserer Praxis in Aachen kombinieren wir bei gemischten Narbenbildern gelegentlich TCA-CROSS für die tiefen Ice-Pick-Narben mit einer anschließenden Plasmapen-Behandlung für die flacheren Boxcar- und Rolling-Narben.

Hyaluronsäure-Filler bei atrophen Narben: Die Unterspritzung atrophischer Narben mit Hyaluronsäure-Filler ist eine sofort wirksame Methode, um tiefe Narbendellen aufzufüllen und auf das Niveau der umgebenden Haut anzuheben. Der Vorteil ist das unmittelbar sichtbare Ergebnis ohne Downtime. Der entscheidende Nachteil: Hyaluronsäure wird enzymatisch abgebaut, sodass das Ergebnis nach 6–12 Monaten nachlässt und regelmäßige Auffrischungen erforderlich sind. Filler-Behandlungen verändern zudem nicht die Struktur des Narbengewebes selbst – sie kaschieren die Narbe, statt sie umzubauen. Aus unserer Erfahrung in der Aesthetikpraxis Aachen eignet sich die Filler-Unterspritzung gut als ergänzende Sofortkorrektur einzelner tiefer Narben, ersetzt aber keine strukturelle Behandlung wie den Plasmapen.

Kombinationsbehandlung mit PRP und Mesotherapie: Ein besonderer Vorteil unserer Praxis in Aachen ist die Möglichkeit, den Plasmapen mit regenerativen Verfahren wie PRP (Platelet-Rich Plasma, Vampirlifting) und Mesotherapie zu kombinieren. PRP enthält konzentrierte Wachstumsfaktoren aus dem Eigenblut, die die Kollagensynthese und Geweberegeneration nach einer Plasmapen-Behandlung beschleunigen. Eine Studie von Asif et al. (2016), veröffentlicht in der Zeitschrift Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery, zeigte, dass die Kombination von Mikroverletzungen mit PRP-Applikation eine um 30 Prozent höhere Narbenverbesserung erzielte als Mikroverletzungen allein. In unserer Praxis bieten wir eine kombinierte Behandlung an, bei der unmittelbar nach der Plasmapen-Sitzung PRP auf das behandelte Areal aufgetragen wird, sodass die Wachstumsfaktoren über die offenen Mikrokanäle direkt in die Dermis eindringen. Ergänzend kann Mesotherapie mit einem Cocktail aus Hyaluronsäure, Vitaminen und Aminosäuren in den Wochen zwischen den Plasmapen-Sitzungen die Hautregeneration unterstützen.

Die Wahl der geeigneten Methode – oder der geeigneten Kombination – hängt letztlich vom Narbentyp, der Narbenschwere, dem Hauttyp und den individuellen Prioritäten hinsichtlich Downtime, Kosten und Behandlungsintensität ab. In unserer Aesthetikpraxis Aachen beraten wir jeden Patienten individuell und empfehlen grundsätzlich den Ansatz, der das beste Verhältnis aus Wirksamkeit und Verträglichkeit für den jeweiligen Befund bietet.

Plasmapen-Narbenbehandlung in der Aesthetikpraxis Aachen

Aknenarben, OP-Narben und Windpockennarben sind kein unveränderbares Schicksal. Der Plasmapen bietet eine minimalinvasive, schonende Behandlungsoption, die durch kontrollierte Mikroverletzungen und die Anregung der körpereigenen Kollagenneubildung das Erscheinungsbild von Narben dauerhaft und sichtbar verbessern kann. Anders als bei Filler-basierten Verfahren, die eine Narbe temporär kaschieren, baut der Plasmapen das Narbengewebe strukturell um – die erzielten Ergebnisse sind langfristig stabil.

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die differenzierte Beurteilung des Narbentyps vor Behandlungsbeginn. Boxcar-Narben und Rolling Scars sprechen auf die Plasmapen-Narbenbehandlung am besten an, während tiefe Ice-Pick-Narben eine kombinierte Strategie erfordern und hypertrophe Narben sowie Keloide für das Verfahren nicht geeignet sind. In unserer Aesthetikpraxis in Aachen legen wir deshalb besonderen Wert auf eine ehrliche Erstberatung, die den Narbentyp klassifiziert, realistische Erwartungen definiert und das individuell wirksamste Behandlungskonzept entwickelt – ob Plasmapen als Einzeltherapie oder in Kombination mit PRP, TCA-CROSS oder Mesotherapie.

Die Plasmapen-Narbenbehandlung erfordert Geduld: 3–5 Sitzungen im Abstand von 6–8 Wochen und eine Remodeling-Phase von mehreren Monaten, bis das finale Ergebnis sichtbar wird. Patientinnen und Patienten, die diesen Weg konsequent gehen, erzielen nach unserer klinischen Erfahrung eine Verbesserung des Narbenbildes um 40–70 Prozent – ein Ergebnis, das die Hautstruktur und das Selbstbewusstsein gleichermaßen nachhaltig verbessert.

Wenn Sie unter Aknenarben, OP-Narben oder anderen Narben leiden und eine professionelle Einschätzung wünschen, vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin in der Aesthetikpraxis Aachen. Dr. med. Alexandra Sandner-Mecklenburg nimmt sich die Zeit, Ihre Narben individuell zu analysieren und Ihnen die für Ihren Befund geeignete Behandlungsstrategie zu empfehlen. Für eine unverbindliche Erstberatung erreichen Sie uns telefonisch unter +49 (0) 241 94364876 oder über unser Kontaktformular.

Häufig gestellte Fragen zur Plasmapen-Narbenbehandlung in Aachen

Ist die Plasmapen-Narbenbehandlung schmerzhaft?

Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben die Behandlung als gut erträglich, vergleichbar mit einem leichten Prickeln oder Wärmegefühl auf der Haut. In der Aesthetikpraxis Aachen tragen wir vor jeder Sitzung eine topische Betäubungscreme auf, die 30–45 Minuten einwirkt. Bei großflächigen Narbenarealen im Gesicht bieten wir ergänzend eine Leitungsanästhesie an, die eine nahezu schmerzfreie Behandlung ermöglicht. Die Schmerzempfindung variiert je nach Lokalisation: Narben an den Wangen werden als weniger schmerzhaft empfunden als Narben an der Stirn oder am Kinn.

Wie viele Sitzungen brauche ich für sichtbare Ergebnisse?

Für eine deutlich sichtbare Verbesserung sind in der Regel 3–5 Sitzungen im Abstand von 6–8 Wochen erforderlich. Die genaue Anzahl hängt vom Narbentyp und der Narbentiefe ab: Oberflächliche Boxcar-Narben und Windpockennarben zeigen oft bereits nach 2–3 Sitzungen eine erkennbare Glättung, während tiefere Rolling Scars und OP-Narben 4–5 Sitzungen benötigen. In unserer Aesthetikpraxis Aachen beurteilen wir den Fortschritt nach jeder Sitzung anhand standardisierter Fotodokumentation und passen den Behandlungsplan bei Bedarf an.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Plasmapen-Narbenbehandlung?

Die Downtime beträgt 5–10 Tage. In den ersten 24–48 Stunden bilden sich kleine Krusten an den behandelten Stellen, die nach 5–7 Tagen von selbst abfallen. Rötungen können 2–4 Wochen anhalten und lassen sich mit einem mineralischen Sonnenschutz und leichtem Make-up nach Abfallen der Krusten gut abdecken. Intensive Sonneneinstrahlung, Saunabesuche und Sport sollten in den ersten 7 Tagen vermieden werden. Ein konsequenter Sonnenschutz mit SPF 50+ ist für mindestens 6 Wochen nach der Behandlung unbedingt erforderlich, um postinflammatorische Hyperpigmentierung zu vermeiden.

Was kostet die Plasmapen-Narbenbehandlung in Aachen?

Die Kosten für eine Plasmapen-Narbenbehandlung in der Aesthetikpraxis Aachen beginnen ab 350 Euro pro Sitzung. Der genaue Preis richtet sich nach der Größe des Behandlungsareals und der Narbenschwere. Eine einzelne kleine OP-Narbe erfordert weniger Behandlungszeit als ein großflächiges Aknenarben-Areal an beiden Wangen. Da für sichtbare Ergebnisse 3–5 Sitzungen erforderlich sind, besprechen wir im Beratungsgespräch den voraussichtlichen Gesamtumfang und die damit verbundenen Kosten transparent, bevor die Behandlungsserie beginnt.

Welche Narben sind für die Plasmapen-Behandlung nicht geeignet?

Hypertrophe Narben (verdickte, erhabene Narben über dem Hautniveau) und Keloide (überschießende Narbenbildung, die über die ursprüngliche Wundgrenze hinauswächst) sind für die Plasmapen-Behandlung kontraindiziert, da die thermische Stimulation die überschießende Kollagenproduktion weiter verstärken kann. Ebenfalls nicht geeignet sind frische Narben unter 6 Monaten, Narben mit aktiver Entzündung oder Infektion sowie Narben bei Patienten mit bekannter Keloidneigung. In unserer Aesthetikpraxis Aachen klären wir diese Kontraindikationen im Erstgespräch systematisch ab.

Kann man die Plasmapen-Narbenbehandlung mit anderen Verfahren kombinieren?

Ja, Kombinationsbehandlungen gehören bei der Narbentherapie zu den wirksamsten Strategien. In unserer Aesthetikpraxis Aachen kombinieren wir den Plasmapen häufig mit PRP (Vampirlifting), bei dem Wachstumsfaktoren aus dem Eigenblut unmittelbar nach der Plasmapen-Sitzung auf das behandelte Areal aufgetragen werden und die Kollagenneubildung beschleunigen. Bei gemischten Narbenbildern mit tiefen Ice-Pick-Narben setzen wir vorab die TCA-CROSS-Technik ein und behandeln die flacheren Narben anschließend mit dem Plasmapen. Mesotherapie kann zwischen den Sitzungen ergänzend eingesetzt werden, um die Hautregeneration zu unterstützen.

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